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Die Themen der Sendung vom 7. Februar 2011 ZUR SENDUNG >>>
SEEKIRCHEN: Talking Drums
im Emailwerk Seekirchen
Ganz besondere Klänge waren kürzlich im Emailwerk
von Seekirchen zu hören: Mamadou Sanou, Jahmaik
Nyawade und Mori Dioubate gelten als die besten
Interpreten traditioneller zeitgenössischer afrikanischer
Musik und haben mit ihren Trommeln die rund 250
Konzertbesucher begeistert. Was das Trio unter dem Titel „talking Drums“ geboten hat, war ein kompakter, saft- und
kraftvoller, teilweise archaischer Klang, der das ferne Afrika hör- und fühlbar machte. Freuen können sich auch die
Waisenkinder der Utamaduni Primary School in Kajulu in Kenia zu deren Gunsten dieses Konzert stattgefunden hat.
THALGAU: „Wartenfelser Goldbrünnlein“
auf der Seehamer Seebühne
1997 war für die Flachgauer Kultur ein ganz besonderes Jahr. Da wurde nicht nur die
Seebühne in Seeham erstmals bespielt. 1997 war auch das Jahr, in dem DDr. Bernhard
Iglhauser die Musiknacht „Wartenfelser Goldbrünnlein“ aus der Taufe gehoben hat.
Inzwischen hat sich das kleine aber feine Festival zu einem echten Geheimtipp entwickelt
und zieht Fans aus dem ganzen mitteleuropäischen Raum an. Bisher wurde auf der
Freilichtbühne bei der Schule in Thalgau gespielt. Diese Bühne steht aber heuer im Sommer nicht mehr zur Verfügung, weil
die Schule umgebaut wird. Deshalb übersiedelt das „Wartenfelser Goldbrünnlein“ diesmal auf die Seebühne Seeham.
SEEHAM: Hier sind sie richtig
Was herauskommt, wenn jede der vier Frauen einer Wohngemeinschaft einen Mann sucht, das zeigten die Schauspieler der
Seebühne Seeham ab 11. Februar im Festsaal der Volksschule. „Hier sind sie richtig“ ist der Titel der Komödie, in der eine
alternde Schauspielerin, eine Malerin, eine Musikerin und das Dienstmädchen einen Mann suchen. Jede freilich für einen
ganz anderen Zweck: Die Malerin sucht ein Model, die Schauspielerin sucht einen Untermieter, die Musikerin einen
Klavierschüler und das Dienstmädchen sucht einen Heiratskandidaten. Alle Damen werden fündig, nur die Herren werden
verwechselt...
SEEKIRCHEN: Die Heilige Johanna der Einbauküche
Diese Rolle ist Anita Köchl auf den Leib geschrieben. Die Komödiantin aus Seekirchen
erzählte am 11. Februar um 20 Uhr im Emailwerk Seekirchen auf höchst unterhaltsame Art
die Geschichte der Shirley Valentin. Die erfüllt sich einen Traum, lässt ihr bisheriges
Hausfrauenleben, Mutter- und Ehefraudasein hinter sich und fährt mit ihrer Freundin nach
Griechenland. Dort entdeckt sie nicht nur sich selbst neu, sondern verliebt sich auch
unsterblich in den Kneippenwirt Costas.
LENGAU: Bilder eines Innviertlers
Zeichnungen zu verschiedenen Themen und in
unterschiedlichen Techniken zeigt der Lengauer Künstler
Günther Pointinger noch bis Ende März im Covent
Garden in der Salzburger Sterneckstrasse 52 – 54. Die
Ausstellung steht unter dem Titel „Bilder eines
Innviertlers“.
BUCHTIPP: Jedermanntod von Manfred Baumann
Manfred Baumann zählt zu den Urgesteinen des ORF Salzburg. Seit vielen Jahren ist Baumann Radio-Journalist,
gestaltet jeden Freitag das Quiz auf Radio Salzburg, zieht mit Peter Blaickner und Fritz Messner erfolgreich als
Kabarettist durch die Lande, ist Universitätsdozent und Regisseur und seit Sommer vergangenen Jahres auch
Buchautor. Es ist ein Krimi, den Baumann geschrieben hat. In „Jedermanntod“ geht es um einen Mord im Dunstkreis
der Salzburger Festspiele. Für Kommissar Meraner eine große Herausforderung. Spannend und kurzweilig ist das
Buch, leicht und flüssig zu lesen und eine Lektüre, die mann erst wieder aus der Hand legt, wenn die letzte Seite
erreicht ist und der Kommissar wirklich alle Rätsel klären konnte. - „Jedermanntod“, Manfred Baumann, ein Krimi
erschienen im Gmeiner-Verlag, 372 Seiten ISBN 978-3-8392-1089-5, € 11,90.
Die Themen der Sendung vom 7. März 2011 ZUR SENDUNG >>>
Stadt kauft Kulturzentrum Emailwerk
Das Emailwerk Seekirchen wird schon bald der Stadtgemeinde
gehören. Der Gemeinde entstehen dadurch keine Mehrkosten,
weil die bisherigen Mietzahlungen ab sofort in Kaufraten
umgewandelt werden. Mit dem Kauf wird garantiert, dass die alte
Fabrik auch in Zukunft Kulturzentrum bleiben wird. Die Stadt
Seekirchen ist neben Land und Bund größter Subventionsgeber
für das Emailwerk und bekennt sich damit klar zu einer
professionellen Kulturarbeit. Dass diese Früchte trägt, zeigt sich auch Anhand der Zahlen, die kürzlich Verena und Leo
Fellinger als Vorstandsmitglieder des Kulturvereins Kunstbox als Betreiber des Emailwerkes vorgelegt haben. So sind im
Vorjahr um 10 Prozent mehr Besucher gekommen und haben 2010 zum bisher besten wirtschaftlichen Jahr gemacht.
Syrische Kunst in der Fronfeste
In der Neumarkter Fronfeste sind derzeit die Bilder eines ganz besonderen Künstlers zu sehen:
Ahmad Mohammad stammt aus Syrien und lebt seit einiger Zeit als Asylwerber im Gasthof Gerbl
gelebt. Dort ist auch ein Teil jener Bilder entstanden, die jetzt in der Fronfeste zu sehen sind. Ahmad
Mohammad setzt sich bei der Malerei mit der Unterdrückung der Frauen in seiner syrischen Heimat
auseinander und wurde deshalb auch verfolgt. Für Ahmad Mohammad gab es am Tag der Vernissage
gleich zwei Gründe zum Feiern. Zum einen ist das seine erste Ausstellung in österreich in dieser Form
und zum anderen erhielt er die Nachricht, dass sein Asylantrag positiv erledigt werden konnte.
Theater Mondsee: Agenten im Pfarrsaal
„Secretissimo“ ist der Titel des Theaterstücks, das die junge Bühne Mondsee ab 18. März
zeigen wird. Die Handlung spielt in einem französischen Kurort in den 70er Jahren, wo ein
höchst gefährlicher und geheimer Gegenstand übergeben werden soll. Kein Wunder also,
dass es da vor Agenten nur so wimmelt. Dazu bringen eine Operndiva, geschäftige Manager
und viel Kurgäste weitere Verwirrungen. Die genauen Spieltermine finden Sie im Internet
unter www.flachgau24.at
Theater Neumarkt: Der schwarze Koffer
Ganz auf das Krimi-Genre setzen heuer auch die Schauspieler der Theatergruppe
Neumarkt, die ab 1. April wieder auf der Bühne stehen werden. Der jungvermählte Polizist
Franz-Theo Wusserl bekommt von seiner Tante aus Wien Besuch und entdeckt in ihrem
Gepäck eine Millionen Euro. Vonen Kommissar Killing weiß Wusserl, dass in Wien die
Intercontinentalbank ausgeraubt wurde. Was liegt also näher als der Schluss, dass die Tante
der Bankräuber ist. Auch hier finden Sie die genauen Spieltermine im Internet unter
www.flachgau24.at
Irrsdorfer Gstanzsingen
Die schlechte Nachricht zum Schluss für all jene, die am nächsten Wochenende gerne das Irrsdorfer
Gstanzlsingen besucht hätten: Alle vier Veranstaltungen sind restlos ausverkauft. Ein Video von der
Veranstaltung im Vorjahr finden Sie hier>>>
Die Themen der Sendung vom 4. April 2011 ZUR SENDUNG >>>
Buchpräsentation in Hallwang
„Alls hat sei´ Zeit“ war am vergangenen Samstag Abend
das Motto in Hallwang, als sich die 80-Jährige Autorin
Maria Berger einen langgehegten Wunsch erfüllt und ihr
erstes Gedichtebuch vorgestellt hat. „Alls hat sei´ Zeit“ ist
für die Autorin ein Lebensmotto, denn „jeder Tag im
Leben ist geschenkt und einmalig“ sagt Maria Berger, die
seit 1988 an diesem Buch gearbeitet und darin
Gedanken und Gedichte gesammelt hat. Ihre Enkelin Melanie hat mit ihren Bleistiftzeichnungen jedes der zwölf Kapitel
illustriert. Zur Präsentation kamen unter anderem auch Hallwangs Bürgermeister Helmut Mödlhammer und
Vizebürgermeister Michael Eckschlager, der ein Enkel der Autorin ist. Weiters waren mit dabei der Ehren-Landesobmann der
Salzburger Heimatvereine, Erwin Eder, Prälat Dr. Hans Paarhammer, sowie Militärdekan Monsignore Peter Paul Kahr.
Klangerlebnis beim Kirchenkonzert Köstendorf
Mit einem außergewöhnlichen Klangerlebnis begeisterte die Trachtenmusikkapelle
Köstendorf die Zuhörer beim Kirchenkonzert am Wochenende. Nach der Messe, bei der die
Musiker unter anderem auch das "Ave verum Corpus" von Wolfgang Amadeus Mozart
aufgeführt haben, stand ein Konzertteil auf dem Programm. Der musikalische Bogen
spannte sich dabei vom "Auszug der Meistersinger" von Richard Wagner über
Musicalmelodien von Andrew Lloyd-Webber bis hin zu den Welthits des italienischen
Sängers Andrea Bocelli. Besonderer Höhepunkt war das Schlußstück "Heal the World" von
Michael Jackson. gesungen von Sarah Steiner und Claudia Wagner.
Die Kreuzelschreiber
141 Jahre ist das Stück alt, das ab 16. April auf dem Spielplan des Theaters Eching steht.
Und trotz dieser beinahe eineinhalb Jahrhunderte hat die Bauernkomödie „Die
Kreuzerlschreiber“ nichts von seiner Aktualität verloren. Ludwig Anzengruber hat sich dabei
die Unfehlbarkeit des Papstes als Thema genommen und zu seiner Zeit damit fast eine
Glaubensspaltung hergerufen. Das hat schließlich darin gegipfelt, dass „Die
Kreuzerlschreiber“ auf dem Index landeten, der gewissermaßen eine schwarze Liste
darstellte. Das Teather Eching zeigt die Bauernkömodie als Stück mit Gesang und erzählt
dabei die Geschichte vom Grundlhof, dessen Großbauer die Zwentendorfer überredet, eine Resolution gegen „gewisse
Neuerungen in der Kirche“ zu unterschreiben. Premiere ist am 16. April im Sportzentrum und gespielt wird auch an den
Osterfeiertagen um jeweils 20 Uhr.
Kraut & Ruabn in Seekirchen
Ihre Musik lässt sich in keine Richtung einordnen, sie spielen dazu 30 verschiedene Instrumente und haben Fans im ganzen
deutschsprachigen Raum. Die Lungauer Querschläger sind längst zu einer Kultband gewachsen und bei ihrem
Benefizkonzert für den Lionsclub Seekirchen am 16. April um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle spielen sie das Programm „Kraut
& Ruabn”. Dabei werden nicht nur alte „Hitz” auf die Bühne gebracht, sondern auch lange nicht mehr gespielte Lieder
ausgegraben und in neuem Arrangement vorgestellt oder völlig neue und unbekannte Songs erstmals „live” vor Publikum
getestet.
Die Themen der Sendung vom 2. Mai 2011 ZUR SENDUNG >>>
Eigener Marsch für die Hager-Hochfelder Musiker
Eine Uraufführung gab es beim Frühjahrskonzert der Trachtenmusikkapelle Hager-Hochfeld am
Ostermontag. Erstmal war da der Marsch „Klingendes Hochfeld“ zu hören. Komponist ist Sepp Zoister,
seit 37 Jahren selbst Flügelhornist bei den Hager-Hochfeldern und auch als Musiker bei der Irrsdorfer
Tanzlmusi und als Organisator des alljährlichen Gstanzlsingens bekannt.
Hohe Auszeichnung für Salzburger Film
Wieder wurde ein Film aus der Drehbuchwerkstatt rund um die Köstendorfer Filmemacherin
Gabriele Neudecker mit einer hohen Auszeichnung gewürdigt. Für „Really hard be a good
Masai“ ist es bereits die zweite internationale Auszeichnung. So wurde der Streifen von
Gabriele Neudecker auch von der Universität Tabzon für das beste Drehbuch
ausgezeichnet. Derzeit ist der Film bei Festivals in Athens, London Madrid zu sehen. „Really
hard be a good Masai“ wird unter anderem auch in der geplanten salzburg:film:edition 2011
der Stadt Salzburg vertreten sein.
Der Sturz aufs Dach der Welt
Wir kennen den Schriftsteller Peter Steiner als einen bunten Erzähler, der uns mit seinen packenden Geschichten
gefangen nimmt. Auch in seinem neuen Buch ist das nicht anders: Der Sturz aufs Dach der Welt erzählt die
Geschichte des Botanikers Lorenzo Unterberger der Ende der 70er Jahre eine Forschungsreise in Boliviens
Goldminengebiet gemacht hat. Dort hat es sich auch in die Frau seines Assistensen verliebt, die auch eine
Freundin seiner Tochter ist. Die Beziehung ist kurz und dramatisch. 23 Jahre später lässt ein Brief von Marlies die
Geschichte in einem anderen Licht erscheinen und Lorenz Unterberger will Klarheit. Erscheinen ist „Der Sturz auf
das Dach der Welt“ im Otto Müller-Verlag. Der Roman kostet18 Euro und ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Die Themen der Sendung vom 7. November 2011 ZUR SENDUNG >>>
Kulturwelle Wallersee schloss die Saison 2011
musikalisch ab
Musikalisch ist die heurige Saison der Kulturwelle Wallersee zu Ende gegangen und hat
dabei für jeden Geschmack etwas geboten. So haben zuletzt beim kleinen aber feinen Jazz-
Festival in Neumarkt Martin Gasselsberger und sein Trio den Jazzfans wahre Leckerbissen
serviert. Und bei den Konzerten mit der Wallersee Philharmonie in den Pfarrkirchen
Neumarkt und Thalgau wurden die Freude klassischer Musik mit Mozarts Requiem verwöhnt.
In diesem Sinne herzlich willkommen liebe Zuschauer zu unserer November-Ausgabe des Kulturmagazin Vernissage. Wir
bleiben gleich noch bei der Kulturwelle Wallersee und haben nach dem Jazz-Festival mit Obmann Gabor Lieli gesprochen.
Hans Weyringers frühe
Zeichnungen
Frühe Zeichnungen des Neumarkter Künstler Hans Weyringer
sind derzeit bei einer Sonderausstellung im Salzburg Museum
zu sehen. Die Zeichnungen entstanden Anfang der
Achtzigerjahre und bieten einen interessanten Rückblick auf
die ersten Schaffensjahre des Künstler, der vor allem durch
seine Gemälde in der Sporthalle Alpenstraße und die Kapelle in Thalgauegg einem breiten Publikum bekannt wurde. Die
Zeichnung als künstlerisches Ausdrucksmittel ist für Weyringer nach wie vor ein ständiger Wegbegleiter. Früher als
eigenständige Kunstrichtung, heute vor allem als Skizzen für seine farbenprächtigen Bilder und seine Skulpturen. Zu sehen ist
die Sonderausstellung im Salzburg Museum noch bis zum 22. Jänner. Sollten Flachgauer Kulturfreunde die Zeichnungen
bekannt vorkommen, dann ist das kein Zufall. Denn diese Ausstellung war bereits vor drei Jahren im Neumarkter
Heimatmuseum in der Fronfeste zu sehen.
Hausbuch für den Chiemgau und den Rupertiwinkel
Es gibt ein neues Heimatbuch, das viel über die gemeinsame Geschichte des Flachgaues
und dem angrenzenden Bayern erzählt. Bis 1816 bildeten ja Teile beider Regionen den
Rupertiwinkel. Dann wurde Salzburg endgültig an Österreich angeschlossen. Trotzdem hat
sich in all den Jahren viel Gemeinsames erhalten. Der Dialekt zum Beispiel, aber auch das
Brauchtum. Und wenn man an die Salzach schaut, sind die beiden Städte Oberndorf und
Laufen so eng verbunden wie noch nie. Noch viel mehr über diese Gemeinsamkeiten ist in
diesem neuen Buch zu erfahren, das den Titel „Hausbuch für den Chiemgau und den
Rupertiwinkel“ trägt und das kürzlich im Stadtmuseum von Trostberg präsentiert wurde. 21 Autor haben 25 Geschichten über
diese Region geschrieben und dabei den Bogen der Themen von der Wirtschaft über das dörfliche Zusammenleben bis zu
Persönlichkeiten der Region gespannt Wir verlosen zwei dieser Bücher. Wer mitspielen möchte, kann dies im Internet unter
www.flachgau24.at im Bereich Gewinnspiele tun.
„Weglichter” von Matthias Würfel
„Weglichter“ nennt der Neumarkter Künstler Matthias Würfel seine neueste Installation beim
Friedhof Neumarkt. Vier Meter hohe Leuchtzylinder tauchen den Friedhof bei Einbruch der
Dunkelheit in das gleiche rote Licht, wie die vielen Grablichter. Auf diese Weise will Würfel
einerseits symbolisch die finsterste und kälteste Jahreszeit überbrücken. Andererseits sollen
die Lichtobjekt gewissermaßen als „Wegweiser in die Ewigkeit“ auch dafür stehen, dass das
Leben ein nicht endender Weg ist. Einen weiteren Effekt erhofft sich Würfel, sobald die
Bäume um die Kirche gänzlich ihr Laub verloren haben. Dann sind die Lichtzylinder täglich
von 6 bis 7 und von 17 Uhr 30 bis 22 Uhr bis Kleinköstendorf sichtbar.
Besuchszeit mit dem Riesentheater
Auf die Bretter die Welt bedeuten, haben sich auch heuer wieder die Schauspieler des
Riesentheaters Lengau gewagt. Auf dem Programm stand mit „Besuchszeit“, das
meistgespielte Stück von Felix Mitterer. Überzeugend und imposant haben dabei die
Schauspieler die Geschichte von Menschen am Ende der Gesellschaft erzählt. Menschen
im Altenheim, in der Psychiatrie oder im Gefängnis.
Die Themen der Sendung vom 5. Dezember 2011 ZUR SENDUNG >>>
20 Jahre
Bierkabarett in
Obertrum
Wenn im Flachgau von
Kabarett die Rede ist,
dann ist seit zwei
Jahrzehnten der Bierkeller in Obertrum die erste Adresse. Mit unermüdlichen Einsatz und viel persönlichem Engagement
gelingt es Raoul Grabner und Rudold Diethard immer wieder, die Besten der österreichischen und bayerischen Kabarett-
Szene auf die Bühne im Bierkeller zu bringen. Mit dem Travestiekünstler Chantal G-Punkt ist die heurigen Spielsaison vor
wenigen Tagen zu Ende gegangen. Aber die Winterpause ist kurz, denn bereits Ende Jänner geht es in das 20. Jahr.
Fingerpaints von Honzi in Neumarkt
Einer der auch die Kunst nicht ganz zu ernst nimmt, ist der Seekirchner Michael „Honzi“
Honzak. Jetzt hat der Maler, Zeichner, Musiker und Tausendsassa das iPad zum Zeichnen
und Malen entdeckt. Und solche Bilder sind derzeit im Rahmen der Galerie flachgau24.at in
der Vinothek Scheidler in Seekirchen zu sehen. Dabei hat Honzi auch verraten, wie so
manches Bild entsteht.
Neues Fotobuch: „Pöndorf -Då schau her“
Etwa 300 ausgesuchte Fotos aus den Jahren 1891 bis 1970 machen das Buch „Pöndorf -Då
schau her“ zu einem Fotoband der ganz besonderen Art. Das ganze heurige Jahr über hat
die gebürtige Pöndorferin und Historikerin Mag. Gabriele Ott an diesem Buch gearbeitet und
auch die Bevölkerung zur Mitarbeit eingeladen. So konnte die Historikerin schließlich aus
mehr als 800 Bildern wählen. Das liebevoll gestaltete Buch teilt sich in zwölf Kapiteln, die
sich mit Themen, wie Arbeit, Familie, Schule oder Kirche befassen. Eine ideale Ergänzung
zu den Bildern sind die Mundartgedichte von Marianne Rauchenzauner, sowie Anekdoten
und Erzählungen von Zeitzeugen. Das Buch kostet 29 Euro und ist am Gemeindeamt erhältlich.
Schädelweh am Wallersee
Am 15. Dezember präsentiert um 19 Uhr Wolfgang Schinwald im Gerblsaal in Neumarkt seinen zweiten Roman mit dem Titel
„Schädelweh am Wallersee“. Das Buch erzählt die Geschichte vom Eisenbahner Edgar und seinem Freund, den Postler
Sepp Biber. Beide haben eines gemeinsam: Sie wurden von ihren Arbeitgebern in die Frühpension geschickt. Zum Glück gibt
es für die beiden abenteuerhungrigen Männer eine Therapie: Die Jagd nach einem international gesuchten Betrüger, der
hinter einem Seehotelprojekt am Wallersee steckt, das er zur Geldwäsche braucht.
Die Themen der Sendung vom 2. Jänner 2012 ZUR SENDUNG >>>
Wolfgang Schinwald: Schädelweh am Wallersee
Weihnachten ist zwar schon vorbei, liebe Zuschauer, trotzdem möchte wir in unser Jänner-
Kulturjournal mit zwei Dingen beginnen, die sich durchaus auch als Geschenke gut eignen.
Konkret geht es um den neuesten Krimi von Wolfgang Schinwald und die CD der Stadtmusik
Seekirchen, die heuer 150 Jahre alt wird. Das Buch und die CD haben gleich mehrere
Gemeinsamkeiten. Beide wurden in den vergangenen Tagen unter großem
Publikumsinteresse präsentiert, beide haben eine ganz enge Beziehung zum Flachgau und
beide eignen sich, wie bereits erwähnt, bestens als Geschenk für jeden Anlass:
„Schädelweh am Wallersee“ ist der Titel des Schelmenromans von Wolfgang Schinwald. Auf
fast 500 Seiten erzählt Schinwald dabei die Geschichte von Sepp Biber und seinem Freund
Edgar. Der eine ein ist ein zwangspensionierter Postler und der andere ist ein auch nicht
ganz freiwilliger ÖBB-Rentner. Als die beiden einem Geldwäscher-Skandal auf die Schliche
kommen, der rund um ein Hotelprojekt am Wallersee abgewickelt werden soll, erwacht in
Biber und seinem Freund Edgar der kriminalistische Ehrgeiz. Der Gerbl-Saal in Neumarkt
war bis auf den letzten Platz besetzt, als Wolfgang Schinwald Mitte Dezember sein
„Schädelweh am Wallersee“ präsentierte. Schinwald erzählt aus dem Buch, zeigte dazu Bilder und wurde musikalische von
Hannes Kofler begleitet. Passagen aus dem Buch hat der Henndorfer Amateurschauspieler Christian Mayer gelesen und
auch ich durften eine kleinen Beitrag zum Erfolg dieser Lesung beitragen. Eine weitere Besonderheit des Romans ist es,
dass es den Hauptdarsteller Sepp Biber tatsächlich gibt.Er heißt im wirklichen Hans Huber und ist ein allseits bekannter
Neumarkter, der es sich auch nicht nehmen ließ und bei der Lesung persönlich anwesend war.
Stadtmusik Seekirchen präsentiert CD
Hoch her gegangen ist es vor wenigen Tagen auch im Stadtamt von Seekirchen, wo die
Stadtmusik ihren neue CD präsentiert hat. 16 Stücke sind auf dieser CD zu finden, darunter
auch der Seekirchner Festklang von Martin Fuchsberger, der für gewissermaßen Hymne und
Fanfare für das heurige Festjahr zum 150-jährigen Bestand der Stadtmusik sein soll. Wir
waren beim der CD-Präsentation der Stadtmusik Seekirchen.
Die Themen der Sendung vom 6. Februar 2012 ZUR SENDUNG >>>
Matinee der Rainer Musik im Festsaal Neumarkt
Der erste Beitrag ist ein musikalischer Leckerbissen. Denn so ein Schmankerlist jedes
Konzert der Rainer Musik. Wir haben die Rainer bei einer Benefiz-Matinee im Festsaal von
Neumarkt getroffen und wollten von Kapellmeister Horst Egger wissen, was die Faszination
der Rainer ausmacht. Außerdem zeigen wir den Auftritt des Landtagsabgeordneten Dr. Josef
Schlömicher-Thier als Sänger.
GlasBlas-Sing-Quartett im Emailwerk Seekirchen
Dass Musik auch ganz anders als eben gehört klingen kann, das haben die fünf Musiker des
GlasBlas-Sing-Quartetts im Emailwerk von Seekirchen gezeigt. Unter dem Motto „keine
macht den Dosen“ machen die jungen Berliner Musik mit leeren Flaschen. Dass trotzdem
alles nach einem richtigen Orchester klingt ist auf den ersten Blick erstaunlich, auf den
zweiten Blick verblüffend und auf den dritten Blick eine angenehme Abwechslung zu den
sonst üblichen Konzerten. Dass beim GlasBlas-Sing-Quintett nicht alles todernst ist, versteht
sich ebenfalls von selbst. Aber was soll´s? Am besten Sie schauen sich das selbst an.
Heuer gibt es das letzte Wartenfelster
Goldbrünnlein
Das Folk-Rock Festival Wartenfelser Goldbrünnlein kehrt nicht mehr nach Thalgau zurück
und wird heuer seinen würdigen Abschluss auf der Seebühne in Seeham finden. Nach 15
Jahren will Initiator Ddr. Bernhard Iglhauser einen Schlussstrich ziehen. Wer Iglhauser kennt
weiß allerdings, dass das mit einem gehörigen Paukenschlag geschehen wird. Und so steht
seit wenigen Tagen fest, dass heuer nicht nur die „Fairport Convention“ in Seeham zu Gast
sein werden, sondern am 8. September auch die Gruppe Plainsong mit ihrem Frontmann Ian
Matthews, der weltweit als einer der besten Folk-Sänger und Folk-Gitarristen gilt. Das
Konzert der Fairport Convention findet übrigens am 30. Juni statt.