Mein Pilgerempfang

Heute HEUTE beginnt die Pilgerzeit! Gegen 14.30 Uhr wird die vierköpfige Salzburger Delegation von Domprobst Engelbert Prieß vor dem Fenster des Hl. Rupert im Dom zu Worms empfangen. Im Glas des Fensters ist ein Bildnis des Heiligen sowie die Inschrift Worms – Salzburg zu sehen. Der Probst hat bereits einmal in Salzburg gepredigt. Wir erfahren viel über die Geschichte und Ausmaße des Doms. Er kann sich mit seinen 108 Metern Länge mit jenen in Speyer oder Mainz messen. Der Geistliche segnet mich und die, die meinen sind und ruft für die Pilgerreise göttlichen Schutz herbei.

Meine Begleiter verabschieden sich dann Richtung Salzburg. Ich mache mich zum Rhein auf. Imposant zeigt sich das Nibelungentor auf der Wormser Seite des Flusses. Hier irgendwo soll vor zirka 1600 Jahren Hagen von Tronje die zwölf Wagen voller Schätze im Rhein versenkt haben. Im 800 Jahren alten Nibelungen Lied wird der Ort „Da zem Löche“ genannt. Der 72-jährige Hans Jörg Jacobi, Sohn des ehemaligen Mainzer Bürgermeisters, glaubt zu wissen, wo er sich genau befindet. Mir sagt er es aber nicht!

Das Wetter ist wunderbar und so beschließe ich gleich ein paar Meter zu machen. Tatsächlich komme ich entlang des Rheinufers Richtung Südost gut voran und kann in Lampertheim übernachten. Defacto habe ich nun einen Vorsprung von zehn Kilometer gegenüber meinen Zeitplan. Vielleicht kann ihn ja noch mal brauchen?

Ein Gedanke zu “Mein Pilgerempfang

  1. Also auf dem Bild sieht Javi gar nicht so ungepflegt aus, einfach nur urig. Ist nur gut dass es noch kein Geruchsinternet gibt. grins