LOKALES | KULTUR | SPORT | POLITIK | UNTERWEGS IM FLACHGAU | DOPPELPUNKT | BRAUCHTUM | REISE & FREIZEIT | WIRTSCHAFT Bunte Straßen in Henndorf Grau raus, Farbe rein. Unter diesem Motto sind vor wenigen Tagen die Volksschüler in Henndorf losgezogen, um die Plätze und Straßen rund um die Schulen in ein buntes Farbenmeer zu tauchen. Dabei haben die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und farbenprächtige Blumen und andere bunte Motive auf grauen Beton und schwarzen Asphalt gemalt. Den Schülern ist so auf spielerische Weise näher gebracht worden, dass der Straßenraum nicht ausschließlich den Pkw gehört. Mehr Bilder von dieser Malaktion finden Sie auf unserer Homepage www.flachgau.tv SPÖ-Landespolitiker ziehen erfolgreiche Bilanz Eine erfolgreiche Bilanz nach sieben Jahren als Regierungspartei haben jetzt die Flachgauer SPÖ-Landtagsabgeordneten Hilde Eisl, Heidi Hirschbichler, Hannes Ebner und Josef Schlömicher-Thier gemeinsam mit der neuen Landesrätin Cornelia Schmidjell bei einer Pressekonferenz in Seekirchen gezogen. Als herausragende Leistungen der vergangenen Jahre nennen die SPÖ-Politiker die Umstrukturierung des Krankenhauses Oberndorf in ein Gesundheitszentrum mit dem Schwerpunkt Orthopädie und Rehab. Ebenfalls in Oberndorf wurden 15,2 Millionen Euro in den Ausbau der HAK, HASCH und in den Polytechnischen Lehrgang investiert. Als große Herausforderung für die Zukunft sehen die SPÖ Politiker die Bereich Altenpflege und Wohnbau. So wird es in 20 Jahren um die Hälfte mehr 65-jährige als heute geben. Die Gruppe der 85-jährigen wird sich sogar verdoppeln. Groß sind auch die Hürden im Wohnbau. So werden im Flachgau in den nächsten fünf Jahren 4.500 Wohnungen benötigt. Das sind sogar mehr als in der Landeshauptstadt. Neue ÖVP-Geschäftsführerin für den Flachgau Wir bleiben bei der Politik, wechseln aber zur Flachgauer ÖVP. Da wird Christina Höpflinger in den nächsten Tagen neue Geschäftsführerin. Sie übernimmt diese  Funktion von Toni Elsenhuber, der in Zukunft als Unternehmer tätig sein wird. Die Ebenauerin Christina Höpflinger ist seit 2002 in verschiedenen Funktionen in der Salzburger Volkspartei tätig und wird jetzt die Flachgauer ÖVP unter Bezirksobmann Dr. Josef Schöchl leiten. Im Bild von links: Christina Höpflinger,  LAbg. Dr. Josef Schöchl,  Toni Elsenhuber. Kugelmühle in Seeham Eine der letzten funktionierenden Kugelmühlen im Flachgau steht im Teufelsgraben bei Seeham. Dort werden auch jetzt noch aus Steinen Kugeln gemacht. Dabei können Interessierte dem Kugelmüller Paul Herbst bei der Arbeit sogar über die Schulter schauen. Heuer ist das noch einmal am 7. Oktober von 15 bis 17 Uhr möglich. Früher gab es mehr Kugelmühlen in Salzburg. Die Kugeln wurde vor vier bis fünf Jahrhunderten als Ballast für Schiffe verwendet und dienten außerdem in asiatischen Ländern als Tauschobjekte. Heute werden die Kugeln aus der Kugelmühle im Seehamer Teufelsgraben als Souvenirs verkauft. Die Themen der Sendung vom 29. September 2011         ZUR SENDUNG >>> Neue Zeugstätte für Schleedorfs Florianijünger Schleedorfs Feuerwehrmänner haben nicht nur eine neue Zeugstätte. Sie können sich auch über ein neues Einsatzfahrzeug freuen. Beide wurden am vergangenen Wochenende mit einem großen Fest offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mit der neuen Zeugstätte hat auch die Raummisere der Feuerwehr ein Ende, die zuletzt ihre Ausrüstung auf fünf Standorte verteilen musste. Das neue Haus bietet jetzt nicht nur genug Platz für alle Fahrzeuge und Geräte, sondern beherbergt auch einen eigenen Raum für die Jugendgruppe. Und weil die Feuerwehrmänner selbst kräftig Hand angelegt und mehr als 4.300 Robotstunden geleistet haben, ist die Zeugstätte unter dem Schlussstrich um 50.000 Euro billiger geworden als geplant. Großzügig hat sich auch die Schleedorfer Bevölkerung gezeigt, die bei einer Haussammlung für das neue Einsatzfahrzeug 55.000 Euro gespendet hat. Mehr Bilder finden Sie hier>>> Schüler helfen Schülern Wenn es darum geht Konflikte zu lösen, dann brauchen die Schüler des Bundesgymnasiums Seekirchen künftig keine fremde Hilfe mehr. Denn auch heuer werden wieder Schüler zu Streitschlichtern in einem unverbindliche Unterrichtsfach ausgebildet. In der Praxis sieht es so aus, dass die ausgebildeten Streitschlichter gemeinsam mit den Beteiligten anfallende Konflikte selbst lösen und nur in Notfall die Hilfe eines Lehrers in Anspruch nehmen. Neuer Glanz für das Emailwerk Wir bleiben gleich in Seekirchen, wechseln aber zur Kultur, genauer zum Emailwerk, bei dem Hunderte Veranstaltungen in den vergangenen Jahren ihre Spuren hinterlassen haben. Und so gab es kürzlich für die Mitglieder des Kulturvereins Kunstbox einiges zu sanieren, zu reparieren, zu streichen und zu putzen. So wurde das Haus an einem arbeitsreichen Samstag vom Dachboden bis zum letzten Kellerwinkel wieder auf Vordermann gebracht. Zugute kam dem ehrwürdigen Gemäuer, dass die kulturbegeisterte Frau- und Mannschaft aus brotberuflichen Professionisten oder zumindest erfahrenen Heimwerkern bestand. So musste man sich nicht mit langen Einweisungen aufhalten, sondern die Truppe fiel über das Haus wie eine gut organisierte Ameisenkolonie her und mit Einbruch der Dämmerung waren die zahlreichen kleinen Blessuren Geschichte. Werkzeug raus, Kultur rein. Damit ist die neue Kultursaison eröffnet. Parzival Highlight Mit viel Gespür und Humor haben die Schüler des BORGs Straßwalchen den mittelalterlichen Versepos Parzival umgeschrieben und ein völlig neues Bühnenstück daraus gemacht. Gestern und heute wurde das Schwarzlichttheater dann mit großem Erfolg Schulklassen aus den umliegenden Hauptschulen vorgeführt. 50 Jahre Bildungswerk Bürmoos Mit einem Chorkonzert feierte das Katholische Bildungswerk Bürmoos sein 50jähriges Bestehen. Dabei war das musikalische Programm so bunt, wie das Bildungsangebot des Bildungswerkes. Das freute auch Andreas Gutenthaler, Direktor des Katholischen Bildungswerkes der Erzdiözese Salzburg, der zum Jubiläum auch die besten Grüße von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser nach Bürmoos brachte. Die Themen der Sendung vom 13. Oktober 2011              ZUR SENDUNG >>> Bürgermeister Matthäus Maislinger tritt ab Der dienstälteste Bürgermeister des Landes bereitet seinen Abgang vor: Matthäus Maislinger wird nach 28- jährige Amtszeit im Frühjahr 2012 in den Ruhestand treten. Sein Nachfolger wird Rene Kuel sein. Der 38- jährige Vater von zwei Kindern ist seit sechs Jahren Gemeinde-vertreter, seit 2009 Gemeinderat und freut sich jetzt auf die neue Aufgabe, die der mit all seine beruflichen Erfahrung in mehreren Branchen in Angriff nehmen möchte. Der 65. Geburtstag ist für Maislinger der richtige Zeitpunkt um in Pension zu gehen, gemäß dem Motto „hör auf wenn, es am Schönsten ist.“ Bei der letzten Bürgermeister-Direktwahl haben 84 Prozent der Mattseer für Maislinger gestimmt. Landespreis für Kunstbox Der Salzburger Landespreis für Kulturarbeit wurde heuer an den Seekirchner Kulturverein Kunstbox vergeben, der seit 2005 das Emailwerk als Kulturstätte betreibt. Lobend erwähnen die Juroren, dass der Verein das Emailwerk nicht nur errichtet hat, sondern seit sechs Jahren auch mit großer Energie und nicht nachlassender Kraft betreibt. Im Seekirchner Emwailwerk gibt es alle Sparten der Kultur. Dementsprechend groß ist auch das Publikumsinteresse und so sind im vergangenen Jahr rund 12.000 Besucher zu 150 Veranstaltungen gekommen. Der Landespreis für Kulturarbeit ist mit 5.000 Euro dotiert und soll Anerkennung und gleichzeitig auch Ansporn für die Mitglieder des Kulturvereins Kunstbox sein. Verdienstzeichen für Schneeweis und Gastager Margit Schneeweis aus Straßwalchen und Wilhelm Gastager wurden für ihre engagierte Arbeit um die Salzburger Volkskultur mit dem Verdienstzeichen des Landes geehrt. Margit Schneeweis ist Gauobfrau bei den Goldhauben und Trachtenfrauen. Wilhelm Gastager war 33 Jahre Obmann des Heimatverein „Tiafatoia“ in Thalgau. Beiden wurde die Auszeichnung beim 10. Ehrungsfestakt für Verdienste um die Salzburger Volkskultur von Walli Eebner, der Landesobfrau des Salzburger Heimatvereine, und von Landesrätin Tina Widmann überreicht. Zwei „e“ für das Zukunftsdorf Schleedorf Mit einem „e“ werden Gemeinden ausgezeichnet, die bei erneuerbaren Energieen eine Vorreiterrolle spielen. Die Gemeinde Schleedorf kann sich jetzt gleich über zwei „e“ freuen und erhielt diese für das ehrgeizige Projekt des Zukunftsdorfes. Dessen Ziel ist es, Schleedorf energieunabhängig zu machen. Um das zu erreichen wurden bereits viele Projekte in Angriff genommen. So der Bau und Betrieb eines Biomasseheizwerks, eine Energiedatenerhebung im gesamten Gemeindegebiet und die Errichtung vieler privater Solar- und Foto-voltaikanlagen. Die Auszeichung für Schleedorf konnten kürzlich Bürgermeister Hermann Scheipl, Maria Wimmer und  und Fritz Schwab von Landesrat Sepp Eisl entgegen nehmen. Richard Rosenstatter Vizestaatsmeister Mit einem überlegenen Sieg beim letzten Trial-Staatsmeisterschaftslauf in Lunz am See sicherte sich der Nußdorfer Richard Rosenstatter den bis zum Schluss hart umkämpften Vize- Staatsmeistertitel im Motorrad-Trial. Bei diesem Rennen war der Flachgauer eine Klasse für sich und nicht einmal der Seriensieger und Staatsmeister Jonas Widschwendter hatten an diesem Tag eine Chance. Er musste sich mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Die Themen der Sendung vom 27. Oktober 2011              ZUR SENDUNG >>> Intelligentes Stromnetz der Zukunft Die Energiezukunft beginnt in Köstendorf. So werden in nächster Zeit die Hälfte der Häuser in der Ortschaft Vogeltenn mit einer Fotovoltaik-Anlage ausgestattet. Möglich macht das ein Pilotprojekt eines intelligenten Stromnetzes, an dem auch das Land und die Salzburg AG beteiligt sind, und das Mitte dieser Woche bei der Firma Loindl präsentiert wurde. Die Kosten für die teilnehmenden Haushalte belaufen sich auf 850 Euro je Kilowatt. Die größten geplanten Anlagen liefern 6 Kilowatt und kosten damit gut 5.000 Euro. Das ist um die Hälfte weniger, als sie mit den bisherigen Förderungen gekostet haben. Als besonderes Zuckerl gibt es für die Köstendorfer nicht nur die günstige Solaranlage auf dem Dach, sondern auch noch eine Elektroauto, das in Jahr lang kostenlos benützt werden kann und zugleich als Stromspeicher für die Hausanlage dienen soll. Was soll mit diesem Pilotprojekt erreicht werden? Das haben wir Köstendorfs Bürgermeister Josef Krois und seinen Vizebürgermeister Wolfgang Wagner gefragt. Rollstuhl ganz ohne Metall Ein Experte in Sachen umweltfreundlicher Energie ist auch der Seekirchner Unternehmer Carl Selmer, der auf seinem Betriebsgebäude in Köstendorf-Weng ebenfalls Strom erzeugt. Jetzt macht Selmer aber mit einem anderen Projekt wieder von sich reden. Er hat den ersten Rollstuhl ohne Metall entwickelt. Der „EasyRoller“ wird aus wiederverwertbarem Kunststoff gefertigt. Er ist damit nicht nur leichter als alle bisherigen Rollstühle, sondern auch besser zu reinigen. Außerdem kommt man mit diesem Rollstuhl durch jeden Sicherheitscheck wie beispielsweise auf Flughäfen und auch im Krankenhaus bringt der „EasyRoller“ enorme Erleichterungen. So können die Patienten problemlos in den Magnetresonanz- oder Röntgenraum geschoben werden, wo sonst Metallteile jeder Art verboten sind. Sechs Fragen an den Bürgermeisterkandidat Erst Anfang Dezember will die SPÖ Mattsee mit ihrer Ortsvorsitzenden Alexandra Moser entscheiden, ob sie einen eigenen Kandidaten ins das Rennen um den Bürgermeisterstuhl schicken will. Wie bereits berichtet, soll Rene Kuel im nächsten Frühjahr die Nachfolge von Langzeit-Bürgermeister Matthäus Maislinger antreten. Ob Kuel die Zustimmung der SPÖ erhält, hängt auch davon ab, wie er sechs von den Sozialisten an ihn gerichtete Fragen beantworten wird. So wollen die Sozialisten unter anderen auch wissen, wie Kuel die Belastungen durch den Franken-Kredit für die Bevölkerung und Vereine so gering wie möglich halten möchte. Wie es derzeit ausschaut, kommt auf die Gemeinde Mattsee im Jahr 2013 aus diesem misslungenen Spekultionskredit ein Verlust von 1,6 Millionen Euro zu. Erfolgreiche Karate-Mädchen Mit einem Dreifachsieg für die Straßwalchener Karatemädchen Magdalena Willert, Hazal Kaya und Nicole Wilhelm und einer einer Bronzemedaille für die Henndorferin Lisa Gawes endete der  15. Kinder- und Jugendcup der Shotokan Karatedo International Austrian Federation in Hendorf. Insgesamt nahmen 80 junge Karatekämpfer daran teil. Die Themen der Sendung vom 24. November 2011           ZUR SENDUNG >>> Auszeichnung für Neumarkter Hochwasserschutzprojekt Das Projekt ist noch gar nicht in Angriff genommen und schon kann sich die Gemeinde Neumarkt über einen Preis freuen. Es geht um die naturnahe Verbauung des Starzenbaches im kommenden Jahr zwischen Schalkham und Marktfeldsiedlung. Auf einer Länge von 150 Metern werden die Ufer des Starzenbaches nach modernsten Erkenntnissen gesichert und gestaltet. Die Bachböschungen werden mit heimischen Gehölzen bepflanzt, wodurch auch ein wertvoller Lebensraum für die Natur entsteht. Jetzt hat der Wasserleben-Fonds das Projekt in Neumarkt zum Sieger eines österreichweiten Wettbewerbes für Hochwasserschutzmaßnahmen erklärt. Bundesminister Niki Berlakovich überreichte kürzlich bei der Landesagrarreferentenkonferenz die Auszeichnung an Christine Pühringer und Roman Türk vom Naturschutzbund, an Bürgermeister Emmerich Riesner, sowie an Landesrat Sepp Eisl und Christian Wiesenegger vom Land. Das Projekt wird rund 100.000 Euro kosten und wird zu je einem Drittel von Lebensministerium, Land und Stadtgemeinde Neumarkt getragen. Schleedorfer Wertstoffhof eröffnet Mit der Eröffnung des Wertstoffhofes am vergangenen Wochenende ist in Schleedorf der Ausbau der Gemeindeinfrastruktur abgeschlossen worden. Eröffnet wurde der Wertstoffhof mit einem Tag der offenen Tür. Bei Führungen wurde der interessierten Bevölkerung dabei gezeigt, wie die richtige Trennung der Reststoffe funktioniert. Auch Bürgermeister Hermann Scheipl, Vizebürgermeister Karl Rauchenschwandtner und Pfarrer Stefan Schantl kamen zum Tag der offenen Tür. Der Wertstoffhof löst den alten Müllsammelplatz beim Sportplatz ab und ist im Freitag nachmittags und Samstag vormittags geöffnet. Landespreis für Henndorfer Verein Mit dem Salzburger Kinderrechtspreis wurde der Henndorfer Verein „Selbstbewußt“ für sein Missbrauchs-Präventions-Projekt „Ich bin Ich“ ausgezeichnet. Das Projekt richtet sich an Kinder der 1. und 2. Schulstufe, ihre Eltern und ihre Lehrerinnen. Dabei fungiert der Hund Moritz als „Botschafter“, wenn es darum geht, den Kindern die Präventionsbotschaften wie „Mein Körper gehört mir“, „Ich darf Nein sagen“ oder „Meine Gefühle sind richtig“ beizubringen. Flachgauer SPÖ spendet 200 Euro für die Landjugend Berndorf Für ihr Engagement in den Bereichen Volkskultur und Theater haben die Burschen und Mädchen der Landjugend Berndorf jetzt 200 Euro von der SPÖ Flachgau als kleine Anerkennung erhalten. Übergeben haben das Geld Berndorfs Vizebürgermeisterin Marianne Reitshammer, Gemeindevertreter Roland Lechner und der Landtagsabgeordnete Hannes Ebner. Seekirchner Maturanten spenden für Sonneninsel Auch die Maturanten des Gymnasiums Seekirchen unterstützen die „Sonneninsel“ So hat kürzlich Felix Auinger als Vertreter der Schüler an Heidi Janik von der Kinderkrebshilfe 500 Euro überreicht. Das Geld ist der Reinerlös einer Aktion am Maturaball, bei der ein Bild der Eugendorfer Künstlerin Evelyn Quehenberger versteigert wurde. Die Themen der Sendung vom 7. Dezember 2011           ZUR SENDUNG >>> Baulandmodell wird zum Schulden- Bumerang Wir beginnen mit der Politik und schauen zunächst nach Seekirchen, wo jetzt das Baulandmodell Riedlwald als Schulden-Bumerang eine tiefe Schneise in die Finanzen der Stadt Seekirchen schlägt. 1995 von der ÖVP und der SPÖ beschlossen, sollten am Riedlwald günstige Baugründe geschaffen werden. Die Finanzierung wurde über die Landinvest abgewickelt. Jetzt ist das letzte Grundstück verkauft und der offene Saldo beträgt für die Stadt satte 1,9 Millionen Euro. Tatsächlich könnten sich Seekirchens Schulden auf 1,1 Millionen Euro reduzieren, wenn die Mitglieder der Gemeindevertretung mit dem von Bürgermeisterin Monika Schwaiger erzielten Verhandlungsergebnis mit dem Land und der Landinvest einverstanden sind. Schon 1995 hat das Baumodell heftige Debatten ausgelöst. Die Politiker der Freiheitlichen, der Liberalen und der Liste Lebenswertes Seekirchen haben gegen das Projekt gestimmt. Vizebürgermeister Helmut Naderer möchte eine Prüfung der Vorgänge rund um das Baulandsicherungsmodell durch den Direktor des Landesrechnungshofes Dr. Manfred Müller erreichen. Die Ausrede, die Hochleistungsbahn hätte das Baulandsicherungsmodell um 15 Jahre verzögert, lässt Naderer nicht gelten. SPÖ Mattsee will den Bürgermeistersessel Wir bleiben bei der Politik, wechseln aber nach Mattsee, wo die SPÖ Franz Pöschl in das Rennen um das Amt des Bürgermeisters schickt. Diese Entscheidung ist jetzt gefallen, nachdem Rene Kuel als ÖVP-Nachfolger von Langzeitbürgermeister Matthäus Maislinger sechs Fragen der SPÖ nur unzureichend oder überhaupt nicht beantwortet hat. So wollten die Sozialisten unter anderem auch wissen, wie Kuel den Riesenspekulationsverlust von etwa 1,2 Millionen Euro durch einen Frankenkredit bewältigen will. SPÖs-Bürgermeisterkandidat Franz Pöschl ist 59 Jahre alt. Der Berufsschullehrer war bereits von 1994 bis 2004 Gemeindevertreter und Gemeinderat und unter anderem auch Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Soziales. Die Bürgermeisterwahl findet am 11. März statt. Kindergartenbus in Köstendorf wird teurer Und auch unser dritter Beitrag beschäftigt sich mit der Politik und bringt uns nach Köstendorf, wo der SPÖ-Ortsvorsitzende Bernhard Weiß kein Verständnis dafür hat, dass ÖVP und FPÖ eine Erhöhung des Busgeldes für den Kindergartenbus beschlossen haben. Anstatt wie bisher 13 Euro 47 müssen die Eltern künftig 18 Euro 55 im Monat für jedes Kind bezahlen. Für Weiß ist das vor allem für eine Gemeinde, die immer wieder ihre Familienfreundlichkeit unterstreicht, ein falscher Schritt. Vor allem auch deshalb, weil sonst im Budget für 2012 keine Gebühren erhöht wurden. Bürgermeister Josef Krois begründet die damit, dass ein zweiter bus eingesetzt wird.  Hilfe für Frösche und Kröten Obwohl Grasfrosch und Erdkröte derzeit in ihrer Winterstarre verharren, gibt es Menschen, die bereits jetzt an die Frühjahrswanderungen der Amphibien im nächsten Jahr denken. Und die den Tieren auf dem Weg zu den Laichplätzen behilflich sind, indem sie die Kröten und Frösche über stark befahrene Straßen tragen. Alleine im Flachgau gibt es zehn betreute Wanderstationen mit Amphibienschutzzäunen und alleine im Vorjahr haben 124 freiwillige Helfer knapp 30.000 Tieren das Leben gerettet. Wer auch im nächsten Jahr mithelfen und Frösche und Kröten vor ihrem sicheren Tod auf den Straßen retten möchte, der kann sich an Mag. Martin Kyek vom Haus der Natur unter der Telefonnummer 0662/842653-3316 oder per e-mail melden. 7.000 Euro für die Sonneninsel 7.000 Euro haben die Golfdamen des Clubs Altentann und die Mitglieder des Lionsclubs Neumarkt-Straßwalchen für die Sonneninsel gespendet. Das Geld ist der Reinerlös des Weihnachtsmarktes am ersten Adventwochenende beim Golfclubhaus in Altentann. Schülerinnen spenden für Jugendrotkreuz Über eine Spende kann sich auch das Salzburger Jugendortkreuz freuen. 700 Euro haben die Schülerinnen und Schüler der HBLA Neumarkt mit ihrem Büffet beim Elternsprechtag erwirtschaftet. Kurz vor Weihnachten wurde die Spende an Gerald Gutschi vom Jugendrotkreuz übergeben und kommt der Sommeraktion zugute, bei der für Kinder aus sozial schwachen Familien ein Ferienlager in Wagrain organisiert wird. Die Themen der Sendung vom 22. Dezember 2011          ZUR SENDUNG >>> Alle Veranstaltungen im Flachgau Sondersitzung soll Durchblick bringen Die Finanzaffäre rund um das Baulandmodell Riedlwald hält die Seekirchner Stadtpolitiker weiter auf Trab. Wie bereits berichtet, klafft nach der Endabrechnung ein Loch von rund 1,9 Millionen Euro. Nach Verhandlungen mit Bürgermeisterin Monika Schwaiger verzichtet die Land-Invest jetzt zwar auf 40 Prozent ihrer Forderungen, für Seekirchen heißt das aber, dass noch immer 1,1 Millionen Euro zu berappen sind. Jetzt wollen die Politiker der FWS, SPÖ und LeSe eine Aufklärung und haben dazu eine Sitzung des Überprüfungsausschusses für den 9. Jänner einberufen. Dort sollen unter auch die gesamten Kosten und Haftungen der Stadt an Hand detaillierter Berechnungsunterlagen festgestellt werden. Außerdem wollen die Oppositionspolitiker wissen, wieso die Mandatare über den 40 Prozent-Nachlass erst über die Medien informiert wurden, obwohl das diesbezügliche Schreiben von Land-Invest Chef Huber schon bei der Budgetsitzung vorlag. Auch die Auswirkungen des Finanzdebakels auf die Budgets für die nächsten Jahre sollen geklärt werden. Budget einstimmig beschlossen Die Sanierung der Straßen und des Kanals sind Schwerpunkte im heurigen Budget der Gemeinde Obertrum. Darüber hinaus sollen der BMX- und Skaterpark sowie die Vereinsräume im Zentrum fertiggestellt werden.  „Trotz der wirtschaftlich angespannten Situation konnten wir ein ausgeglichenes Budget erstellen“, freute Bürgermeister Ing. Simon Wallner zum Jahreswechsel. Die Gemeindepolitiker haben das Budget einstimmig beschlossen. Der Voranschlag sieht 10.037.200 Euro im ordentlichen und 1,5 Millionen Euro im außerordentlichen Haushalt vor. Vier Meistertitel für Sporthauptschüler Mit vier Meistertiteln und drei Podestplätzen bei den Bezirksmeisterschaften im Geräteturnen zeigten die Schüler der Sporthauptschule Oberndorf einmal mehr, wo der Flachgauer Turnnachwuchs daheim ist. Die Oberndorfer Schüler waren damit bei den Bezirksbewerben in Straßwalchen klar die Nummer eins. Damit sind die vier Siegerteams aus Oberndorf auch für die Landesmeisterschaften im Turn-10-Bewerb im kommenden Februar qualifiziert. Ehrenzeichen für Altbürgermeister Mit dem Ehrenzeichen der Gemeinde Schleedorf wurde jetzt der Altbürgermeister und Ehrenbürgerer Franz Plainer zu seinem 90. Geburtstag ausgezeichnet. Franz Plainer war ab 1960 Gemeindevertreter und von 1974 bis 1989 Bürgermeister. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Bau der Leichenhalle und der Sportanlage, die Errichtung der Ortskanalisation und die Gründung des Kindergartens. Außerdem war Plainer 50 Jahre lang Obmann des Kameradschaftsbundes Schleedorf. Überreicht wurde Plainer das Ehrenzeichen der Gemeinde von Bürgermeister Hermann Scheipl. Belobigung für Bergheimer Polizisten Über ein Belobigungszeugnis des Landespolizeikommandos können sich die Polizistin Martina Haidinger und ihre Kollegen Wolfgang Haim und Max Ebner von der Polizeiinspektion freuen. Die Polizisten haben bei der Aufklärung mehrerer Verbrechen von der Vergewaltigung und Nötigung bis hin zu einer Einbruchsserie mitgeholfen. Darunter auch der Einbruch bei der Wasserrettung in Seekirchen. Überreicht wurde den Beamten die Belobigungszeugnisse in Anwesenheit der Bürgermeister aus Bergheim, Anthering und Elixhausen von Inspektionskommandant Helmut Naderer.  Die Themen der Sendung vom 5. Jänner 2012          ZUR SENDUNG >>>