Köstendorf schreibt Energiegeschichte

Es klingt nach Science-Fiction, nach Zukunftsmusik und nach einer vernünftigen Energielösung: Haushaltsgeräte die sich dann einschalten, wenn der Strom sonst für nichts anderes verbraucht wird. Elektroautos die als Puffer und Energiespeicher dienen und Trafos, die die Energie so regeln, dass möglichst wenig Strom verloren geht. Zukunftsmusik hin, Science-Fiction her. In Köstendorf wird derzeit so ein „intelligentes Stromnetz“ (smart grid) errichtet. Vorerst zwar nur für rund 40 Häuser, aber dafür mit europaweiter Beachtung. Denn auf dem ganzen Kontinent gibt es kein ähnliches Projekt.

 

Das „Herzstück“ dieses intelligenten Stromnetzes wurde am 18. Oktober geliefert. Ein regelbarer Trafo. Ein Prototyp, von dem es europaweit noch kein halbes Dutzend gibt. In Köstendorf soll sich diese moderne Technik bewähren. Der Strom dafür kommt von der Sonne und wird in Solaranlagen auf den Häusern erzeugt. Der Trafo wird zwar erst in den nächsten Tag in Betrieb gehen, symbolisch haben Landesrat Sepp Eisl, Landeshauptmannstellvertreter Dr. Winfried Haslauer, Köstendorfs Bürgermeister Wolfgang Wagner und Salzburg AG-Vorstandssprecher August Hirschbichler aber bereits am 18. Oktober den Startknopf gedrückt.

 

Bilder: Rule

 

 

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