Archiv für den Autor: Rupert

Alles auf Krankenschein

Es ist der wichtigste Tag im beruflichen Leben von Dr. David Mortimore: Der ehrgeizige Arzt steht als Hauptredner des bedeutenden Londoner Neurologen Kongresses unmittelbar vor einem gewaltigen Karrieresprung. Besonders seiner Frau Rose ist der gesellschaftliche Aufstieg mit Aussicht auf Adelsstand wichtig. Doch eine gute Stunde vor seiner Ansprache im Krankenhaus läuft alles schief: Kollegen nerven ihn mit den Vorbereitungen zum internen Weihnachtsstück. Der Krankenhausvorstand Sir Willoughby Drake setzt ihn unter Druck und seine Frau Rose stört seine Vorbereitungen mit ihrem viel zu frühen Erscheinen. Als ihn dann noch seine Vergangenheit in Form der ehemaligen Krankenschwester Jane Tate einholt, scheinen seine Karriere und sein Leben den Bach runter zu gehen. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse, das Krankenhaus wird zum Tollhaus und Dr. Mortimore versucht mit kühnen Manövern und immer neu aufgetischten Geschichten zu retten, was zu retten ist. Verstrickt in ein unglaubliches Lügengespinst ändert sich für Dr. Mortimore minütlich die Lage, die immer aussichtsloser wird.

Bilder: Albert Moser

Fischachmeister gekürt

Jörg Meikl, Helga Schellander und Maria Költringer sind die Fischachmeister und können sich über den begehrten „Walli“ als Pokal freuen. Ermittelt werden die Fischachmeister jedes Jahr bei einer Paddelregatta, die im Seekirchner Strandbad gestartet wird und über die Fischach bis ins Stadtzentrum führt. Teilnehmen können dabei alle Arten von Schwimmfahrzeugen, soferne sie ausschließlich von Muskelkraft angetrieben werden. Insgesamt haben 60 Starter an der heurigen Fischachmeisterschaft teilgenommen.

Bilder: Albert Moser

„Flügel” im Fahr(T)raum

Nach ihrem ersten, höchst erfolgreichen gemeinsamen Kabarettprogramm im Jahr 2009 und der hoch gelobten, die österreichische Psyche therapierenden TV-Politsatire Sendung „Wir Staatskünstler“ folgt nun das nächste vereinte Bühnenunternehmen von Robert Palfrader und Florian Scheuba. In ihrem neuen Programm „Flügel“ sehen sie sich mit einer für sie völlig neuen Situation konfrontiert. Zwar ist der Umgang mit dem „roten Tuch“, bei dem es darum geht, den durch provokantes Auftreten zum Heranstürmen gebrachten Gegner ins Leere laufen zu lassen, für Palfrader und Scheuba seit vielen Jahren Berufs-Routine. Doch diesmal sollen sie es mit einem Stier aufnehmen, der selbst rot ist.

Bilder: Albert Moser

 

Ein Münchner im Himmel und in der Hölle

Wie es dem München im Himmel ergeht, wissen wir ja. Er will nicht halleluja singen, er will sein Bier trinken anstatt himmlischem Manna, mit dem „boanigen Engel“ will er schon gar nichts zu tun haben und wenn es ums Frohlocken geht, dann stellt es ihm auch noch die Nackenhaaare auf. Wie aber ergeht es dem Münchner in der Hölle? Das zeigt uns die Theatergruppe Hof noch am 25., 27., 28. und 29. April.

Bilder: Albert Moser

 

In eisigen Fluten dem neuen Jahr entgegen geschwommen

Jeder wie er will: Während sich die einen in ihren warmen Stuben langsam auf einen gemütlichen Silvesterabend eingestimmt haben, wollten es im Strandbad gut zwei Dutzend Verwegene noch einmal ganz genau wissen und sind in den nur vier Grad warmen Fuschlsee gesprungen. Ziel dieses eisigen Vergnügens war die Glückssau Henriette, die einige Meter vom Ufer entfernt von den Silvsterschwimmern umrundet werden wollte. Und weil zu Jahreswechsel auch schon Fasching ist, hüpften die meisten Schwimmer lustig maskiert ins kalte Wasser.

Bilder: Albert Moser

 

 

Vespaweihe in Obertrum

70 Jahre Vespa. Ganz im Zeichen dieses Jubiläums stand heuer die Rollerweihe des Flachgauer Vespaclubs am 21. Mai. Vespafans aus nah und fern ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und kamen bei Kaiserwetter an den Obertrumer See. Neben der Fahrzeugweihe durch „Motorrad-Pfarrer“ Franz Krispler war eine Rundfahrt um den Obetrumer See ein weiterer Höhepunkt dieses Tages.

Bilder: Albert Moser

Mit einem geht´s, mit zwei wird´s sportlich

Zehn Mal zeigte die Theatergruppe Neumarkt das Stück „Mit einem geht´s, mit zwei wird´s sportlich” und feierte damit gleichzeit auch den 25-jährigen Bestand der Gruppe.

Constance hat zwei Liebhaber: Gregor kommt Anfang der Woche. Jean-Claude kommt über das Wochenende und keiner ahnt etwas vom anderen. Nur ihre Freundin Lücette weiht Constance ein und alles läuft wie geschmiert … Bis Gregor einmal früher kommt und Jean-Claude nicht gehen kann, weil er mit einem verstauchten Knöchel im Bett liegt.

Damit wird´s sportlich: Jean-Claude wird zum Herbert, dem Mann von Lücette. Gregor muss Constances Ex-Mann Charles sein und als mit Herbert auch noch Lücettes echter Ehemann auftaucht, wird der kurzerhand als Arzt vorgestellt. Für zusätzliches Chaos sorgt Jean Claude mit einem Anruf bei seiner Frau Martha, um der mitzuteilen, dass er verletzt in einer Klinik liegt.

Plötzlich wird´s lebensgefährlich, weil Martha besucht ihren Mann Jean Claude und die Situation verschärft sich noch, weil Babette ihrem Mann Gregor nachspioniert. Dazu kommt dann noch der bestellte Installateur Anton, um den Siphon der Badewanne zu reparieren. Und nachdem auch ihre Nachbarn Susi und Mimosa auftauchen, weiß Constance nur mehr einen Ausweg und setzt auf die schärfste Waffe: ihre Mama …

Bilder: Albert Moser

Trauben in ihrer edelsten Form

Für den einen ist es eine kleine Wissenschaft, für den anderen einfach nur Genuss. Der eine mag lieber weiß, der andere rot und der dritte schwört auf rosé. Die Rede ist vom Wein. Eines aber vereint alle, egal ob Kenner oder Genusstrinker: Ein Besuch auf der Weinmesse in Mondsee ist ein Muss. Über 75 Weinaussteller präsentierten am ersten Aprilwochenende ihre Weine und luden die Besucher zum Verkosten ein. Eines wurde dabei deutlich: Österreichische Weine gehört zu den Topweinen und waren bei den Besuchern besonders beliebt. Und zu einer Weinkostprobe gehört natürlich auch ein informatives Gespräch mit dem Winzer. Das nutzten viele Besucher, um mehr über den Wein in ihrem Glas zu erfahren.

Bilder: Nicole Lenzenweger